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Ankündigung Jahrestagung 2019

Jahrestagung 2019

Let’s BOOK — Gedankenexperiment Bibliotheken

…weil Gedanken auch mal frei spazieren gehen wollen …

Freitag, 24. Mai 2019, 12:00 bis 21:00 Uhr
Samstag, 25. Mai 2019, 9:00 bis 12:30 Uhr

Alle Informationen, das Tagungsprogramm sowie die Anmeldung zur Tagung finden Sie — aus organisatorischen Gründen — auf der Homepage von
Theater/Baum/Schere-Bibliothek der Sinne.

Tagungsort: Kapfenberg

FÜR WEITER INFORMATIONEN HIER KLICKEN

Einladung Jahrestagung 2018

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Der Verein kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare lädt ein zur

Jahrestagung 2018

Deine Daten, meine Daten → ihre Daten?

Über informationelle Selbstbestimmung, Warencharakter von Daten und Datenschutz

Termin

Freitag, 4. Mai 2018, 19 Uhr
offene Generalversammlung des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare – alle Interessierten sind herzlich eingeladen (mitstimmen und wählen können aber nur Mitglieder)

Samstag, 5. Mai 2018, 9 bis 18 Uhr
Tagung

 

Ort

Lokal von „transform!at“
Gußhausstraße 14/3 (Hochparterre rechts)
1040 Wien
(nahe Karlskirche; vom Hauptbahnhof erreichbar mit U1 /Stationen Taubstummengasse oder Karlsplatz; sonst auch U4 / Station Karlsplatz)

   

Inhalt

Seit dem Ende der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurden Computer im Vorläufer des heutigen Internets, dem Arpanet, miteinander verknüpft und Daten ausgetauscht. Das Arpanet wurde von der US-Luftwaffe entwickelt und diente daher vorerst ausschließlich militärischen Zwecken, später auch der Wissenschaftsgemeinde. Heute stehen wir vor einer Situation, wo der Hauptnutzen des Internets Geschäftemacherei ist. Auch die Daten, die mensch freiwillig oder notgedrungen von sich preisgibt, erhalten Warenform und werden ökonomisch verwertet.

Die Jahrestagung 2018 des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare wird untersuchen, ob informationelle Selbstbestimmung überhaupt noch möglich ist, was alles mit unseren Daten passiert und welche Schutzbestimmungen notwendig wären, um den Handel mit Daten zu begrenzen und die Nutzer*innen von Internet und WorldWideWeb möglichst vor Datenmissbrauch zu bewahren.

Auch Bibliotheken erheben und sammeln Daten. Wir versuchen zu erkunden, wie diese persönlichen Angaben nutzer*innengerecht und verantwortungsvoll gespeichert werden können, aber auch, welche Verpflichtungen die Ende Mai in Kraft tretende europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) Bibliotheken auferlegen wird.n.

 

Programm

Freitag
19 Uhr

Offene* Generalversammlung des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI)
* Alle Interessierten sind herzlich eingeladen teilzunehmen, abstimmen und wählen können allerdings nur Mitglieder; Beitrittserklärungen auf www.kribibi.at

Samstag Vormittag
(Beginn: 9 Uhr)
Begrüßung und Vorstellungsrunde
Referat und Diskussion
Peter Postmann (Wien):
Data Mining & Künstliche Intelligenz machen Menschen nicht nur gläsern sondern vorhersagbar. AGB und Cookies ablehnen zu können hält die Digitalisierung nicht auf, und egal ob Fahrzeuge, Stromzähler, Krankenakten oder Taschenlampen Apps — alle sammeln Daten und verwerten sie — Ein Überblick über Art und Umfang der Datensammlung bekannter Plattformen und Dienste, Chancen und Risiken der Technologie und Maßnahmen und Möglichkeiten zur individuellen Einflussnahme.
Samstag
12 Uhr
Mittagessen
Samstag Nachmittag
(Beginn: 13 Uhr)
Referat und Diskussion
Andrea Neidhart (Wien):
Bibliotheken — Urheberrecht — Datenschutzrecht
Ein Überblick zur neuen Datenschutz-Grundverordnung der EU und eine kurze Einführung in das österreichische Urheberrechtsgesetz
Samstag
18:00
Abendessen

Das „Theater Baum Schere“ (Sabine Aigner & Helmut Schlatzer) wird das Thema künstlerisch umsetzen.

 

Tagungsbeitrag: € 40,00 (für Mitglieder von KRIBIBI20,00

Darin enthalten sind Nächtigung im Doppelzimmer für Teilnehmer/innen mit Wohnort außerhalb von Wien, Frühstück, Mittag– und Abendessen. Bei der Reservierung eines Einzelzimmers ist der Aufpreis direkt im Hotel zu bezahlen oder KRIBIBI zu refundieren.

Bitte zahlen Sie den Tagungsbeitrag auf folgendes Konto ein:
Empfänger: Verein KRIBIBI
Marchfelder Bank
IBAN: AT76 4211 0251 2242 0000
BIC: MVOGAT22
Verwendungszweck: KRIBIBI-2018

Die für alle Interessierten offene Generalversammlung am Freitag Abend kann auch ohne Bezahlung der Teilnahmegebühr besucht werden. Wir ersuchen aber um vorherige Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Ihre Anmeldung soll bis spätestens 22. April bei uns eingetroffen sein.
→ zum Anmeldeformular

Ihre Anmeldung ist verbindlich. Erfolgt eine Stornierung nicht spätestens 14 Tage vor Tagungsbeginn, so sind sämtliche Beiträge sowie etwaige Stornokosten in vollem Umfang zu entrichten. Eine Anmeldebestätigung und eine etwaige Bestätigung der Zimmerreservierung werden Ihnen zugesandt.
→ zu den Teilnahmebedingungen

Erreichbarkeit des KRIBIBI-Koordinationsteams: www.kribibi.at, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Nikolaus Hamann, Wiener Straße 126, 2262 Stillfried, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tagungsberichte früherer KRIBIBI-Tagungen stehen hier bereit.

Bisherige Tagungen (ab 1983)

 

Vorgeschichte:

10.11.1982 – Auftaktveranstaltung des Max Winter-Kreises: Versuch der Gründung einer Arbeitsgemeinschaft von Verlegern, Buchhändlern und Bibliothekaren

Zu den Tagungen, für die es keine elektronischen Dokumente in dieser Auflistung gibt, können Einladungen und Protokolle bzw. Berichte aus dem physischen KRIBIBI-Archiv als Kopie zugesendet oder vor Ort eingesehen werden. Diesbezügliche Anfragen sind bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu richten.

KRIBIBI-Wochenendtagungen:

 04.11.2017 Das österreichische Bibliothekswesen im Vergleich mit internationalen Best-Practice-Beispielen
Einladung | Bericht
04.-05.11.2016 Armut und Bibliotheken – eine Herausforderung
Einladung | Bericht
06.-07.11.2015

Informationsethik — za’wos brauch’ma des?
Einladung | Bericht

07.-08.11.2014

Alles neu? Bibliothekarisches Berufsbild im Wandel
Einladung | Bericht

08.-09.11.2013

Copyright — Copyleft — Copywrong. „Geistiges Eigentum“ in einer digitalisierten Welt
Einladung | Bericht

09.-10.11.2012 Auf der Leiter zum Bibliotheksparadies
Einladung | Bericht
05.11.2011 „Wohin mit KRIBIBI
Einladung | Bericht
06.-08.05.2011 „Zahlen, bitte! Bibliotheken in Zeiten der Ökonomisierung“
Einladung | Bericht
12.-14.11.2010 Sind wir nicht alle ein bisschen SpongeBob? Prekäre Arbeitsverhältnisse — nicht nur — in Bibliotheken. Staus quo — Kritik — Perspektiven
Einladung | Bericht
07.-09.05.2010 „Aus Spaß an der Freud’“ Ehrenamt zwischen Selbstausbeutung und Selbstverwirklichung?
Einladung | Bericht
06.-08.11.2009 Bibliothek als kritischer Raum
Einladung | Bericht
15.-17.05.2009 Angriff auf die historische Erinnerung
Einladung | Bericht
07.-09.11.2008 Giftschrank oder Freihand? Über „Schmutz und Schund“ in Bibliotheken
Einladung | Bericht
11.-13.04.2008  So viele Sprachen du sprichst, so oft bist du Mensch — Interkulturelle Bibliotheksarbeit
Einladung | Bericht
16.-18.11.2007  Offene Bibliothek
Einladung | Diskussionsprotokoll | Bericht
04.-06.05.2007  Digital Divide und Bibliotheken
Einladung | Bericht
10.-12.11.2006  BücherFrauenBibliotheken
Einladung | Bericht
05.-07.05.2006  Lernort Bibliothek
Einladung | Bericht
11.-13.11.2005  Öffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken in Österreich — Netzwerk als Ziel?
Einladung | Bericht
27.-29.05.2005  Politik und Bibliotheken
Einladung | Bericht
05.-07.11.2004  Lobby für Bibliotheken
Einladung | Bericht
21.-23.11.2003  Lesen kann die Welt verändern: PISA-Studie und Leseförderung (PISA= Programme for International Student Assessment)
Einladung | Bericht
21.-23.03.2003  Eine andere Welt ist möglich. Was GATS* uns das an? Neoliberalismus und Bibliotheken (*GATS = General Agreement on Trade in Services)
Einladung | Bericht
24.-26.05.2002  PI.IB@KRIBIBI (PI.IB = Angewandte Ethik, z.B. Informationsethik) Wende oder Ende eines Berufsbildes? Eine Spurensuche
23.-25.11.2001  Bibliothekarische Fortbildung: Strukturen — Defizite — Kooperationen
18.-20.05.2001  New Librarians? Zur Situation bibliothekarischer Aus– und Fortbildung
17.-19.11.2000  Kritische BibliothekarInnen — das 21.Jahrhundert und die Informationsgesellschaft (Internationales Treffen der Progressive Librarians)
16.-18.06.2000  Literarische Leseinitiativen in Österreich / Die KRIBIBIs im 21.Jahrhundert: Veteranentreffen oder Aufbruch zu neuem Engagement?
19.-21.11.1999  wer wie wo was wann warum liest. Mediennutzung — Leseverhalten — Lesesozialisation
28.-30.05.1999  Getrennt und doch gemeinsam? Die Stellung der Schulbibliotheken im Bibliothekswesen Österreichs–
13.-15.11.1998  Grenzenlose Bibliotheken — Virtueller bestand durch Internet  Co.-
05.-07.06.1998  Die Bibliothek — ein Unternehmen? Grundlagen des Bibliotheksmanagements -
14.-16.11.1997  (K)eine heile Welt im Kinder– und Jugendbuch?–
18.-20.04.1997  Sozialstaat in der Krise — Büchereien in der Krise?
18.-20.10.1996  Die Bücherei ist weiblich!? Die Frau, die Leserin, die Bibliothekarin……
19.-21.04.1996  Kulturarbeit und öffentliche Bibliotheken
10.-12.11.1995  Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt. Der andere packt sie kräftig an und handelt (Dante Alighieri) — Auf dem langen Weg zu einer Fachhochschule für Informationsberufe
07.-09.04.1995  Zum Standort öffentlicher Bibliotheken im Zeitalter elektronischer Datennetze
11.-13.11.1994  Wer will ans Netz? Informationen über Bibliotheksverbundsysteme
18.-20.03.1994  Die Ehre der Amtlichkeit — Zur Situation der ehrenamtlichen BibliothekarInnen
12.-14.11.1993  Präsentation und Agitation — Büchereien brauchen mehr Öffentlichkeit
23.-25.04.1993  Die Büchereien und ihre Partner (Autoren, Verlage, Buchhandel)
06.-08.11.1992  Vorwärts, und nicht vergessen…..10 Jahre Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut
13.-15.03.1992  Bibliothekare und Fachhochschule — Zur Zukunft unserer Berufsausbildung
11.-13.10.1991  Die Arbeit der österreichischen Betriebsbüchereien
14.-16.06.1991  Zukunftsperspektiven des österreichischen Büchereiwesens
07.-09.12.1990  Wird die Bücherei noch eine Bücherei sein? Ein Ausblick auf die Zukunft
04.-06.05.1990  Das slowenische Büchereiwesen in Kärnten
10.-12.11.1989  Sekundäranalphabetismus — Anzeichen der Ausgrenzung sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen in der Wohlstandsgesellschaft. Können wir Bibliothekare etwas dagegen tun?
25.-27.11.1988  Die Zukunft des Lesens. Bilden Nichtleser das Proletariat von morgen?
10.-12.06.1988  Zur Situation sozialistischer/linker/emanzipatorischer Kultur– und Bildungspolitik 100 Jahre nach Gründung der SPÖ
13.-15.11.1987  Büchereigesetz
10.-12.04.1987  Berufsbild
07.-09.03.1986  kein Titel
15.-17.11.1985  kein Titel
22.-24.3.1985  Erwachsenenbildung und Büchereiwesen; Büchereientwicklungsplan
09.-10.11.1984  Umgehen mit Literatur
23.-24.03.1984  kein Titel
07.-08.10.1983  kein Titel
29.-30.04.1983  Modell Zukunftswerkstatt

Jahrestagung 2017 Bericht

KRIBIBI-Jahrestagung 2017: Das österreichische Bibliothekswesen im Vergleich mit internationalen Best-Practice-Beispielen

Die Bibliothekssysteme der Welt sind sehr unterschiedlich gestaltet. Die KRIBIBI-Tagung am 4. Nov. 2017 versuchte herauszufinden, welche Systeme als Vorbild für das österreichische Bibliothekswesen gelten können. Gastland in diesem Jahr war Slowenien. Mag. Stanislav Bahor von der National– und Universitätsbibliothek Ljubljana erläuterte die Entstehungsgeschichte und die gegenwärtige Situation der Bibliotheken seines Landes.

Slowenien ist in der glücklichen Lage, ein Bibliothekengesetz zu besitzen, welches das ganze Bibliothekssystem regelt. Das erste Gesetz stammt aus dem Jahr 1961, die aktuelle Version von 2015. Das Bibliothekssystem besteht aus der National– und Universitätsbibliothek, den Schulbibliotheken, Spezialbibliotheken, Hochschulbibliotheken und Öffentlichen Bibliotheken. Genaue Informationen können auf der KRIBIBI-Webseite www.kribibi.at abgerufen werden.

Am Samstag-Nachmittag stand zunächst die Präsentation des wegweisenden Projekts der Zusammenführung von Stadtbücherei Wiener Neustadt und der dortigen Fachhochschulbibliothek im Zentrum. Marion Götz, die zukünftige Leiterin der gemeinsamen Bibliothek, erzählte wie das Projekt entstanden war, welche Ziele es verfolgt, wie der derzeitige Stand der Planungen ist und welche Angebote es künftig für die Bevölkerung von Wiener Neustadt und Umgebung als auch für die Studierenden am neuen Standort im Zentrum der Stadt geben wird. Der Plan sieht vor, dass es tatsächlich eine Bibliothek geben soll und nicht zwei unterschiedliche an einem Standort.

Anschließend analysierte Nikolaus Hamann anhand von weiteren 10 Ländern (Dänemark, Finnland, Litauen, Malta, Norwegen, Rumänien, Schweden, Südkorea, Trinidad & Tobago und Ungarn), was fortschrittliche Bibliothekssysteme für die jeweilige Bevölkerung bieten. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie auf der Basis eines einheitlichen Gesetzes geregelt sind. Selbstverständlich haben alle diese Länder, in denen Bibliotheken eine so viel größere Rolle spielen als in Österreich, auch einen Ethik-Kodex für Bibliothekar*innen. Auch dazu finden Sie nähere Informationen auf www.kribibi.at.

Außerhalb des Programms informierten Sabine Aigner und Helmut Alexander Schlatzer vom „Theater Baum/Schere – Bibliothek der Sinne“ über ihre Arbeit, die auf großes Interesse gestoßen ist. Für Bibliotheksevents der etwas anderen Art kann KRIBIBI die Protagonist*innen nur empfehlen. http://theater-baum-schere.st2.click/

Am Vorabend der Tagung fand die Gründungsversammlung des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) statt (bisher waren wir ja ein Arbeitskreis). Die Vereinsgründung wurde notwendig, weil uns das Karl-Renner-Institut der SPÖ heuer die Unterstützung entzogen hatte. In den Vorstand gewählt wurden Nikolaus Hamann als Vorsitzender, Ulrike Retschitzegger und Regina Jank. Die Statuten und eine Beitrittserklärung finden sich ebenfalls auf unserer Webseite.

Nikolaus Hamann
Bibliothekar i.R.

 

Einladung Jahrestagung 2017

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Der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) lädt ein zur

Jahrestagung 2017

Das österreichische Bibliothekswesen im Vergleich mit internationalen Best-Practice-Beispielen

Termin

Freitag, 3. November 2017, 18:30 Uhr bis
Samstag, 4. November, 18 Uhr

Ort

Büro des Vereins „transform!at“
Gußhausstraße 14/3 (Hochparterre rechts)
(nahe Karlskirche; vom Hauptbahnhof erreichbar mit U1 /Stationen Taubstummengasse oder Karlsplatz; sonst auch U4 / Station Karlsplatz)

   

Inhalt

Österreichs Bibliothekswesen ist zerrissen wie kaum ein anderes auf der Welt. Nationalbibliothek, Universitätsbibliotheken, Öffentliche Büchereien, Schulbibliotheken – sie alle werden von verschiedenen Trägern erhalten und nach unterschiedlichen Regeln geführt. Die Zuständigkeiten – wenn solche überhaupt existieren – sind auf verschiedene Ministerien und dort auf verschiedene Abteilungen verstreut, Zusammenarbeit gibt es kaum.
KRIBIBI tritt schon seit vielen Jahren für eine Vereinheitlichung des Bibliothekssystems ein. Dem Wunsch der letzten Jahrestagung folgend, wollen wir uns heuer mit internationalen Best-Practice-Beispielen beschäftigen. Wir werden uns das slowenische Bibliothekswesen anschauen, einen Überblick über andere – in unseren Augen gelungene – Systeme geben und das österreichische Vorzeigebeispiel der Zusammenführung von einer Fachhochschulbibliothek mit einer Stadtbücherei in Wiener Neustadt präsentieren.

 

Programm

Freitag
18:30
Gründungsversammlung des Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI). Unsere erste Generalversammlung gehört offiziell nicht zur Tagung, ist aber für alle Interessierten offen. Die Tagesordnung findet sich am Ende des Programms.
Die Gründungsversammlung am Freitag (ohne anschließendes Abendessen) kann auch ohne Bezahlung der Teilnahmegebühr besucht werden. Wir ersuchen aber um vorherige Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Samstag
09:00
Begrüßung und Vorstellungsrunde
Bericht aus der Gründungsversammlung
10:15 Kaffeepause
10:30 Vortrag und Diskussion
Stanislav Bahor (National– und Universitätsbibliothek Ljubljana):Das slowenische Bibliothekswesen
12:00 bis 13:30
Mittagessen
13:30 Vortrag und Diskussion
Marion Götz (FH-Bibliothek Wiener Neustadt): Das Projekt der Zusammenführung von FH-Bibliothek und Stadtbücherei in Wiener Neustadt
15:00 Kaffeepause
15:30 Vortrag und Diskussion
Nikolaus Hamann (Stillfried): Yes, we they can. Österreichs Bibliothekswesen im Vergleich mit internationalen Best-Practice-Beispielen
17:00 Feedback, Themen für die nächste Tagung
18:00 Abendessen

 

Tagungsbeitrag: 40 Euro (für Mitglieder 20 Euro)
Darin enthalten sind Nächtigung im Doppelzimmer für Teilnehmer*innen mit Wohnort außerhalb von Wien, Frühstück, Mittag– und Abendessen. Bei der Reservierung eines Einzelzimmers muss der Aufschlag des Hotels direkt an der Hotelrezeption bezahlt werden.

Ihre/Deine Anmeldung soll bis spätestens 27.Oktober bei uns eingetroffen sein.
→ zum Anmeldeformular

Die Anmeldung ist verbindlich. Eine Anmeldebestätigung und eine etwaige Bestätigung der Zimmerreservierung werden Ihnen/Dir zugesandt. Bei Stornierung der Teilnahme erwarten wir uns eine schriftliche Abmeldung mindestens 3 Tage vor der Veranstaltung.

→ zu den Teilnahmebedingungen

Bitte zahlen Sie den Tagungsbeitrag auf folgendes Konto ein:

EmpfängerIn: Verein kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI)
IBAN: AT76 4211 0251 2242 0000
BIC: MVOGAT22
Verwendungszweck: KRIBIBI 2017

Die Gründungsversammlung am Freitag kann auch ohne Bezahlung der Teilnahmegebühr besucht werden . Wir ersuchen aber um vorherige Anmeldung.

Erreichbarkeit des KRIBIBI-Koordinationsteams: www.kribibi.at, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Nikolaus Hamann, Wiener Straße 126, 2262 Stillfried, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tagungsberichte früherer KRIBIBI-Tagungen stehen hier bereit.

Weitere Kontaktmöglichkeiten:
Facebook: www.facebook.com/pages/kribibi/141533722571224
Twitter:         http://twitter.com/kribibi
Diskussionsforum:    http://kribibi.iphpbb3.com


E I N L A D U N G

zur offenen* Gründungsversammlung des Vereins
kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI)
im Rahmen der Jahrestagung 2017

(* teilnehmen können alle Interessierten, wählen und abstimmen aber nur Mitglieder)

Zeit: Freitag, 3. November 2017, 18:30 Uhr
Ort: Lokal von transform!at, 1040 Wien, Gußhausstraße 14/3 (Hochparterre re.)

(
nahe Karlskirche; vom Hauptbahnhof erreichbar mit U1 /Stationen Taubstummengasse oder
Karlsplatz; sonst auch U4 / Station Karlsplatz)

T A G E S O R D N U N G

  1. Begrüßung
  2. Feststellen der Beschlussfähigkeit
  3. Vorstellungsrunde
  4. Feststellen der Stimmberechtigten und Ausgabe der Stimmkarten
  5. Anträge (müssen spätestens eine Woche vorher bei Nikolaus Hamann eingegangen sein! Ad-hoc-Anträge müssen von der GV genehmigt werden.)
  6. Statut: Diskussion und Beschluss
  7. Überblick Finanzen, Voranschlag
  8. Angebot Sponsoring
  9. Gebühren: Diskussion und Beschluss
  10. Einsetzen der Wahlkommission (zwei Personen)
    Wer kandidiert für welche Position?
  11. Wahlen:
    1. Vorsitzende/r
    2. Schriftführer/in            (a, b und c bilden den Vorstand)
    3. Kassier/in            
    4. Rechnungsprüfer/innen (zwei Personen)
  12. Kooptierungen in den Vorstand
  13. Einsetzen einer Arbeitsgruppe zur Überarbeitung der Ziele
  14. Imbiss und gemütlicher Abschluss

Um Anmeldung wird dringend gebeten!

Nikolaus Hamann e.h.

Jahrestagung 2016 Kurzbericht

Armut und Bibliotheken – eine Herausforderung“
Jahrestagung des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) am 4. und 5. November 2016

Armut ist ein Thema, mit dem sich auseinanderzusetzen für Bibliotheken durchaus lohnend ist, sind doch sowohl Volksbüchereien als auch öffentlich zugängliche wissenschaftliche Bibliotheken Institutionen, die allen Teilen der Bevölkerung offenstehen (sollen).

Bei der Auftaktveranstaltung am Freitagabend stellte Frau Ass.Prof.in Dr.in Christine Stelzer-Orthofer von der Universität Linz 5 Thesen in den Raum, anhand derer sie die Parteiprogramme der Parlamentsparteien sowie von Piratenpartei und KPÖ bezüglich der Aussagen über Armut und deren Bekämpfung untersuchte. Ihre Vortragsfolien – wie auch die von Elisabeth Kapferer und Karsten Schuldt sowie ein längerer Bericht – können auf der Webseite www.kribibi.at eingesehen werden. Ihr Resümee lautete: „Der vermeintliche Kampf gegen Armut wird daher nicht selten zu einem Kampf gegen die Armen, wie das aktuelle Beispiel zur Reform der Bedarfsorientierten Mindestsicherung zeigt.“

Am Samstagvormittag eröffnete Frau Mag.a Elisabeth Kapferer vom Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg mit „Zahlen – Daten – Fakten über Armut in Österreich“, wobei auch Innensichten betroffener Personen nicht fehlten. In einer Zusammenstellung unbedingt notwendiger Ausgaben, die sie mit den Teilnehmer*innen gemeinsam vornahm, stellte sich heraus, dass für ein auch nur annähernd gutes Leben mindestens 1.800 Euro benötigt würden, während die Mindestsicherung für eine Person nur bei knapp 840 Euro liegt.

Den ersten Teil des Nachmittags bestritt Dr. Karsten Schuldt vom Institut für Informationswissenschaft in Chur mit kritischen Anmerkungen zu der Frage „Was sollen Menschen in Armut eigentlich in der Bibliothek?“. Er konstatierte grundsätzliches Interesse in Bibliotheken, sich mit dem Thema Armut zu befassen, jedoch wenig konkretes Wissen darüber, wie sie ihrem Anspruch gerecht werden können.

Danach nahmen Vertreter*innen der Katholischen Sozialakademie, der Armutskonferenz sowie der Parteien SPÖ, Grüne und Neos Platz. Die Frage an sie lautete: „Was tun gegen Armut und soziale Ausgrenzung?“ Zwei von mehreren Diskutant*innen angesprochene Rezepte waren eine ausreichende Grundsicherung sowie Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich; nur ein Diskutant konnte dem nichts abgewinnen. Diskutiert wurde auch über Bildung als Vorsorge gegen Armutsbedrohung. In diesem Zusammenhang stellte der Moderator die Frage, ob nicht gerade die Bibliotheken als größte außerschulische Bildungseinrichtung besonders gefördert werden sollten. Er zeigte auf, dass die Staatsoper vom Bund pro Besucher*in 100 € Basisabgeltung erhält, während die Öffentlichen Büchereien – bei 17 mal mehr Besucher*innen – nur knapp 6 € ausgeben können. Mit dem Appell an die Politiker*innen, dies großflächig zu kommunizieren, endete die Tagung.

Nikolaus Hamann, Bibliothekar i.R.
Co-Koordinator von KRIBIBI

Einladung Jahrestagung 2016

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Der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Karl-Renner-Institut (KRIBIBI) und die Erwachsenenbildungskommission des Bundesbildungsausschusses der SPÖ laden ein zur

Jahrestagung 2016

Armut und Bibliotheken – eine Herausforderung

Termin

Freitag, 4. November 2016, 19 Uhr bis
Samstag, 5. November 2016, 18 Uhr 

Orte

Auftaktveranstaltung am Freitag:
Bibliothek der Arbeiterkammer Wien
Prinz Eugen Straße 2022
1040 Wien
(erreichbar mit Straßenbahnlinie D, Station Plößlgasse)
Dieser Vortrag kann kostenlos auch dann besucht werden, wenn kein Interesse an der Tagung insgesamt besteht.
Tagung am Samstag:
Karl-Renner-Institut
Eingang: Gartenhotel Altmannsdorf, 1120 Wien, Hoffingergasse 2628
(erreichbar mit U6, Station „Am Schöpfwerk“, und Schnellbahn, Station „Hetzendorf“)

   

Inhalt

Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auf, Armutsgefährdung und tatsächliche Armut nehmen in Österreich zu. Bibliotheken als offene, demokratische Orte und deren Mitarbeiter*innen können sich unserer Meinung nach nicht darauf beschränken, ohnehin für alle gleichermaßen da zu sein. Als fortschrittliche Bibliothekar*innen mit emanzipatorischem Arbeitsverständnis muss uns auch wichtig sein, die gesellschaftlichen Strukturen, die zu Armut führen (können), zu beleuchten. Gleichzeitig geht es auch darum zu untersuchen, wie Bibliotheken in ihrer Gesamtheit tatsächlich oder versteckt Armen ein gutes Angebot zur Unterstützung machen können.

 

Programm

Freitag Abend
(Beginn:
19 Uhr)

Vortrag
Christine Stelzer-Orthofer, Linz: Der Kampf gegen Armut oder der Kampf gegen die Armen?
Eine Analyse der Positionen zentraler politischer AkteurInnen in Österreich

 

Samstag
Vormittag

(Beginn:
9 Uhr)

Begrüßung und Vorstellungsrunde
Referat und Diskussion
Elisabeth Kapferer, Salzburg: Mitten unter uns: Von Armut und sozialer Ungleichheit in Österreich

 

Samstag
12 Uhr

Mittagessen

 

Samstag
Nachmittag

(Beginn
13 Uhr)

Referat und Diskussion
Karsten Schuldt, Chur: Was sollen Menschen in Armut eigentlich in der Bibliothek? Ein paar kritische Anmerkungen zu bibliothekarischen Vorstellungen

Podiumsdiskussion: Was tun gegen Armut und soziale Ausgrenzung?
Teilnehmer*innen:
Margit Appel, Katholische Sozialakademie (KSOE)
Melina Klaus, Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ)
Katharina Kucharowits, Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ)
Christian Moritz, NEOS
Michaela Moser, österreichische Armutskonferenz
Lukas Wurz, GRÜNE
Moderation: Nikolaus Hamann

Die Podiumsdiskussion (ohne anschließendes Abendessen) kann auch ohne Bezahlung der Tagungsgebühr besucht werden.

 

Samstag
18 Uhr
Abendessen

 

Abstracts: siehe Ende der Einladung zur Tagung

Tagungsbeitrag: 50 €  

Darin enthalten sind Nächtigung im Doppelzimmer für Teilnehmer/innen mit Wohnort außerhalb von Wien, Frühstück, Mittag– und Abendessen. Bei der Reservierung eines Einzelzimmers werden € 11,00 Aufschlag berechnet (zu bezahlen direkt an der Rezeption).
Bitte zahlen Sie den Tagungsbeitrag auf folgendes Konto ein:


Empfänger: Dr.-Karl-Renner-Institut
IBAN: AT10 6000 0000 0757 9163
BIC: BAWAATWW
Verwendungszweck: KRIBIBI-2016

Der Vortrag am Freitag und die Podiumsdiskussion am Samstag Nachmittag (ohne anschließendes Abendessen) können auch ohne Bezahlung der Teilnahmegebühr besucht werden. Wir ersuchen aber um vorherige Anmeldung.

Während der Tagung sind Sie Gast des Karl-Renner-Instituts, nur die Getränke bei Tisch, Konsumationen am Zimmer und ein allfälliger Einzelzimmerzuschlag sind selbst zu bezahlen. Wenn Sie für die Dauer der Tagung ein Zimmer benötigen, geben Sie uns bitte Bescheid, damit wir im Gartenhotel Altmannsdorf die Reservierung vornehmen können.
Ihre Anmeldung soll bis spätestens 31. Oktober bei uns eingetroffen sein.
→ zum Anmeldeformular

Ihre Anmeldung ist verbindlich. Erfolgt eine Stornierung nicht spätestens 14 Tage vor Tagungsbeginn, so sind sämtliche Beiträge sowie etwaige Stornokosten in vollem Umfang zu entrichten.
→ zu den Teilnahmebedingungen
Eine Anmeldebestätigung und eine etwaige Bestätigung der Zimmerreservierung werden Ihnen zugesandt.

 

Erreichbarkeit des KRIBIBI-Koordinationsteams: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder
Nikolaus Hamann, Wiener Straße 126, 2262 Stillfried, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tagungsberichte früherer KRIBIBI-Tagungen stehen hier bereit.

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

Facebook:         www.facebook.com/pages/kribibi/141533722571224
Twitter:         http://twitter.com/kribibi
Diskussionsforum:    http://kribibi.iphpbb3.com

Abstracts:

Christine Stelzer-Orthofer: Der Kampf gegen Armut oder der Kampf gegen die Armen? Eine Analyse der Positionen zentraler politischer AkteurInnen in Österreich

Armut ist ein vielschichtiger Begriff. Er ist weder in der Alltagssprache noch in wissenschaftlichen Konzeptionen eindeutig und neutral, sondern in der Regel immer auch von individuellen Wertvorstellungen geprägt. Er ist daher Ziel– und Angelpunkt zur Identifizierung von gesellschaftspolitischen Konzeptionen zur Verteilungsgerechtigkeit und zur Dimension sozialstaatlichen Handelns. Nahezu alle politischen AkteurInnen in Österreich bekennen sich in ihren programmatischen Aussagen dazu, Armut und Ausgrenzungsgefährdung reduzieren zu wollen. Die vorgeschlagenen Wege zum Abbau sozialer Ungleichheit in Österreich sind aber nicht selten diametral entgegengesetzt.

Elisabeth Kapferer: Mitten unter uns: Von Armut und sozialer Ungleichheit in Österreich

Österreich ist ein reiches Land –dennoch berichten die Medien regelmäßig über ein Segment von zuletzt etwa 14 % der Bevölkerung, die ihr Dasein jenseits üblicher finanzieller Möglichkeiten und Lebensstandards fristen müssen. Dieser Beitrag bietet zunächst einen Überblick über gängige Konzepte und Definitionen von Armut im Wohlstand (etwa: relative Armut, materielle Deprivation, soziale Ausgrenzung, soziale Ungleichheit etc.). Die prekäre Lage scheint gut ermessen und erforscht. Doch stellen sich Fragen: Wie aussagekräftig sind „Armutsquoten“? Was bedeutet es, in einem Land wie Österreich „benachteiligt“ zu sein? Was heißt es im Alltag, mit (zu) wenig auskommen zu müssen? Und mit welchen Hinderungen und insbesondere Verwundbarkeiten müssen Menschen – durchaus beiderseits der sogenannten „Armutsgrenze“ – zu Rande kommen? Über unterschiedliche Zugänge und Fragestellungen soll eine facettenreiche Perspektive auf ein vielschichtiges Phänomen eröffnet werden.

Karsten Schuldt: Was sollen Menschen in Armut eigentlich in der Bibliothek? Ein paar kritische Anmerkungen zu bibliothekarischen Vorstellungen

Bibliotheken und bibliothekarische Verbände betonen nicht oft, aber doch regelmässig, dass sie sich als Einrichtungen verstehen, die allen Menschen offenstehen — was heutzutage für immer weniger Orte gelten würde — und deshalb gerade auch für Menschen in Armut positiv wirken. Hinter diesen Aussagen sind hehre Ziele zu vermuten. Dennoch: Versucht man, diese Ansprüche genauer zu fassen oder gar in der Realität zu überprüfen, wird es schwierig. Es scheint kaum klar zu sein, was die Bibliotheken tatsächlich für Menschen in Armut bedeuten (können) und wie Menschen in Armut Bibliotheken für ihren Alltag nutzen können. Dabei scheint es ein grundsätzliches Interesse der Bibliotheken zu geben, auf deren Situation zu reagieren. Der Vortrag wird versuchen, aufzuzeigen, über was Bibliotheken sich klar werden müssten, wenn sie ihrem Anspruch in diesem Bereich gerecht werden wollen.