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Einladung KRIBIBI-Seminar „Auf der Leiter zum Bibliotheksparadies“

 

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Der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Karl-Renner-Institut (KRIBIBI) und die Erwachsenenbildungskommission des Bundesbildungsausschusses der SPÖ laden ein zur

Tagung

Auf der Leiter zum Bibliotheksparadies“

 

Termin

Freitag, 9. November 2012, 19 Uhr bis
Samstag, 10. November 2012, 18 Uhr

Orte

Auftaktveranstaltung am Freitag:
Bücherei Philadelphiabrücke, Veranstaltungssaal
Einkaufszentrum Arcade Meidling, 1. Stock
1120 Wien, Meidlinger Hauptstraße 73 → Stadtplan
(erreichbar mit den Linien U6, 62, 7A, 8A, 9A, 59A, 62A, Schnellbahn, Badner Bahn)

Tagung am Samstag:
Karl-Renner-Institut, Ziegelzimmer
Eingang: Gartenhotel Altmannsdorf, 1120 Wien, Hoffingergasse 2628 → Stadtplan
(erreichbar mit U6 Station „Am Schöpfwerk“ und Schnellbahn Station „Hetzendorf“) 
Leitung   Nikolaus Hamann, Büchereien Wien 

Ein detailliertes Tagungsprogramm befindet sich auf den nachfolgenden Seiten dieser Einladung.

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KRIBIBI-Herbsttagung 2012

09.-10.November 2012

Titel: Auf der Leiter zum Bibliotheksparadies

Die Zustände im Österreichischen Bibliothekswesen sind alles andere als paradiesisch. Viele Leitern gälte es aufzustellen, um auch nur in die Nähe des Paradieses zu gelangen. Zwei solche Himmelsleitern sollen beim Seminar präsentiert werden: Das Vorarlberger Modell der Onleihe und der Südtiroler Weg zu einer blühenden Bibliothekslandschaft einschließlich der neuesten Errungenschaft — ein einheitlicher Leseausweis für das ganze Land.

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Zahlen bitte!

KRIBIBI Frühjahrstagung vom 6.-8. Mai 2011

Bibliotheken — öffentliche wie wissenschaftliche — geraten in Zeiten der Ökonomisierung aller Lebensbereiche ebenso wie andere Bildungseinrichtungen zunehmend unter Druck, ihre Leistung anhand quantitativer Kennzahlen unter Beweis stellen zu müssen. So werden — von Trägerorganisationen, Behörden, Dachverbänden, aber auch privaten Institutionen — zahlreiche Kriterien und statistische Größen ersonnen, deren Messung sich Bibliotheken regelmäßig zu unterziehen haben, um ihre Existenzberechtigung als rentable und effiziente Dienstleistungsbetriebe nachzuweisen. Werden die vorgegebenen Bedingungen nicht erfüllt, drohen Budget– bzw. Förderungskürzungen, die im schlimmsten Fall sogar zur Schließung führen können. Das Seminar wird sich mit dieser Problematik auf verschiedenen Ebenen auseinandersetzen, wobei sowohl die dahinter stehende Ideologie analysiert als auch konkrete Auswirkungen beleuchtet werden sollen.

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Wohin mit KRIBIBI

5. November 2011 im Renner-Institut

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Der Abeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) war in letzter Zeit hauptsächlich mit der Abhaltung von Seminaren beschäftigt und sehr auf Wien zentriert. Die wichtige Frage, welche grundsätzlichen Inhalte KRIBIBI vertritt und wie diese umgesetzt werden kö:nnen, wurde dabei leider vernachlässigt. Sowohl die organisatorische Arbeit als auch die inhaltliche Vorbereitung lag bei einer kleinen Zahl von Personen, von denen einige in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Daher möchten wir diesmal anstatt des bisher üblichen Wochenendseminares eine eintägige Klausur abhalten, die sich mit der Organisationsform, den politischen Inhalten und den Zielen von KRIBIBI beschäftigt. Diskutieren wollen wir u.a. über folgende Themenkreise: 

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Sind wir nicht alle ein bisschen SpongeBob? Prekäre Arbeitsverhältnisse — nicht nur — in Bibliotheken Status quo — Kritik — Perspektiven

KRIBIBI Herbsttagung vom 12.-14. November 2010

Materialen dazu sind nun online verfügbar:

Die in den letzten Jahren in vielen Bereichen gängig gewordene neoliberale Praxis, von unbefristeter Vollzeitbeschäftigung immer mehr abzugehen, macht auch vor den Bibliotheken nicht halt. Auch in unserem Bereich werden Teilzeitjobs, „freie Dienstverträge“, befristete und wenig abgesicherte Projekte zunehmend zum Normalfall.

Während ehrenamtliche Tätigkeiten — trotz aller damit verbundenen Probleme — prinzipiell freiwillig und in der Freizeit geleistet werden, handelt es sich hier um Erwerbsarbeit, die den Anspruch, ein „Einkommen zum Auskommen“ einzubringen, immer weniger erfüllt.

Das KRIBIBI-Herbstseminar wird sich mit Fragen der politischen, ökonomischen und sozialen Ursachen und Auswirkungen prekärer Arbeit beschäftigen sowie Strategien des Umgangs damit und mögliche Gegenentwürfe diskutieren. Besondere Schwerpunkte werden arbeits– und sozialrechtliche Aspekte, politische bzw. gewerkschaftliche (Selbst-)Organisierung sowie die Auswirkungen speziell im Bibliotheksbereich, auch anhand einer kritischen Reflexion der eigenen Situation, sein. Als ein möglicher Lösungsansatz soll das Konzept eines „Bedingungslosen Grundeinkommens“ thematisiert werden.

„Aus Spaß an der Freud“ — Ehrenamt zwischen Selbstausbeutung und Selbstverwirklichung?

KRIBIBI Früjahrstagung vom 7.-9. Mai 2010

Materialen dazu sind nun online verfügbar:

Im Bibliotheksbereich spielt ehrenamtliche Arbeit eine wesentliche Rolle — nicht nur was ihre quantitative Verbreitung sondern auch was ihre Verknüpfung mit Fragen von Geschlechterverhältnissen, kapitalistischer Arbeit und Neoliberalismus betrifft. Das Ehrenamt bewegt sich im Spannungsfeld von behaupteter Selbstverwirklichung jenseits von Lohnarbeit — durchaus nicht frei von Hierarchie und Weisungsgebundenheit — und (Selbst-)Ausbeutung, die nicht zuletzt eine öffentlichkeit aus der (finanziellen) Verantwortung nimmt, indem wichtige bildungspolitische und emanzipatorische Arbeit „freiwillig“, jedenfalls aber ohne Bezahlung, geleistet wird. Gerade im Kontext aktueller Debatten um „Selbstverantwortung“, „BürgerInnengesellschaft“ und andere neoliberale Schlagworte scheint also eine Auseinandersetzung mit dem Ehrenamt wichtig. Diese und ähnliche Fragen, sowie eigene (auch verschiedene) Umgänge, Zugänge und Betroffenheiten aber auch die Suche nach Veränderungen und Utopien im Anschluss an eine Analyse und Kritik aktueller Arbeitsverhältnisse, werden deshalb Thema des KRIBIBI-Frühjahrsseminars 2010 sein.

Da Ehrenamtlichkeit aber nur ein Aspekt ist, wird uns das überthema „Arbeitsverhältnisse“ auch im Herbstseminar dieses Jahres weiter beschäftigen. Dort werden wir uns dann spezifischer den Prekären Arbeitsverhältnissen widmen, die gerade auch in Form von immer neuen befristeten und wenig abgesicherten Projekten die Arbeitswelt verunsichern.

Bibliothek als kritischer Raum

KRIBIBI Herbsttagung vom 6.-8. November 2009

Materialen dazu sind nun online verfügbar:

Buch und Demokratie standen von jeher in enger wechselseitiger Beziehung. Heute findet der Zugang zu Bildung, Wissen und kritischer Auseinandersetzung mit der Gesellschaft über eine Vielfalt von Trägermedien statt. Bibliotheken sind als öffentliche Plätze und soziale Räume gefordert: Chancengleichheit bei der Informationsvermittlung, das Recht auf freie Meinungsäußerung, freie Forschung und politische und kulturelle Teilnahme an der Demokratie müssen durch bibliothekarische Arbeit unterstützt werden.

Aktuelle Transformationsprozesse im Informationswesen werfen die Frage der Verortung von Bibliotheken auf. Das 50.Seminar des Arbeitskreises kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut KRIBIBI möchte sich deshalb auch mit dem künftigen Standort kritischer Bibliotheksarbeit auseinandersetzen.