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Angriff auf die historische Erinnerung

Angriff auf die historische Erinnerung“ — 15. bis 17. Mai 2009

Ein Tagungsbericht von Heimo Gruber ist nun online verfügbar

Politische Strategien mit antidemokratischen, rechtsextremen, geschichtsrevisionistischen, rassistischen, antisemitischen und weltverschwörerischen Inhalten bedienen sich einer Vielfalt traditioneller und moderner Medien. Damit sind auch Bibliotheken als klassische Orte der Informationsvermittlung herausgefordert. Wie gehen Bibliothekarinnen und Bibliothekare mit jenen Tendenzen um, die unter dem Vorwand der „Meinungsfreiheit“ die Demokratie mißbrauchen?

Giftschrank oder Freihand? — Über ‚Schmutz und Schund‘ in Bibliotheken

7. bis 9. November 2008

Ein Tagungsbericht (PDF 660KB) von Heimo Gruber ist nun online verfügbar

Im bibliothekarischen Alltag bewegen wir uns immer an der Grenze zwischen Auswahl und Zensur, im Spannungsfeld von Bildungsanspruch und Entlehnzahlen. Die bibliothekarische (Be-)Wertung verschiedener Genres oder Medientypen und der literarische Anspruch verändern sich aber mit der Zeit: Thekenbibliotheken, in denen die BibliothekarInnen bestimmten, was den LeserInnen zumutbar sei, gehören der Vergangenheit an. Science Fiction-Literatur, Comics und Computerspiele galten lange Zeit als nicht sammelwürdig, sind heute aber aus dem Bestand vieler Bibliotheken nicht wegzudenken.

Der Umgang mit erotischer Literatur aus dem „Giftschrank“ wurde früher nur verheirateten, moralisch gefestigten Bibliothekaren fortgeschrittenen Alters zugemutet.

„So viele Sprachen du sprichst, so oft bist du Mensch“ — Interkulturelle Bibliotheksarbeit

April 2008

Materialen dazu sind nun online verfügbar:

Kulturelle und sprachliche Vielfalt zählen im Zeitalter der Migration zur Realität der meisten Länder.

Bibliotheken werden als öffentliche Orte von Integration und klassische Vermittler verschrifteter Sprache dadurch mehrfach herausgefordert. Sind Bibliotheken darauf auch genügend vorbereitet?

Offene Biblothek

Offene Bibliotheken, November 2007

Materialen dazu sind nun online verfügbar:

Information, Wissen und Kultur werden durch die technische und ökonomische Entwicklung in steigendem Maß zu teuer gehandelten Waren. Im gleichzeitigen Bestreben, diese Leistungen als öffentliche Güter zu erhalten und durch freien Zugang und Zugriff allen zur Verfügung zu stellen, sehen sich auch Bibliotheken zunehmend als Schnittstellen gegensätzlicher Interessen verortet.

Die Bibliothek als öffentlicher und sozialer Platz verlangt nicht nur im Zuge der Digitalisierung nach einer Neudefinition als physischer und virtueller Ort, sondern mehr denn je nach einer Funktionsbestimmung und — sicherung durch Gesellschaft und Politik.

Aus Anlass seines 25jährigen Bestehens setzt der Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Renner-Institut KRIBIBI diese Zukunftsfragen auf die Tagesordnung des Herbstseminars 2007: In der Diskussion zwischen VertreterInnen verschiedener Bereiche des österreichischen Bibliotheks-, Archiv– und Dokumentationswesens und politisch Verantwortlichen sollen Impulse für künftige Entwicklungen und Aktivitäten gewonnen werden.

Digital Divide und Bibliotheken

Digital Divide und Bibliotheken, 4.-6.Mai 2007

Materialen dazu sind nun online verfügbar:

Die digitale Spaltung in der Wissens– und Informationsgesellschaft hat primär globale Konsequenzen und verbreitert die Kluft zwischen entwickelten Ländern und der Dritten Welt.

Daneben gibt es innerhalb der einzelnen Gesellschaften ungleiche Zugangsbedingungen zu Information, wobei Faktoren wie Einkommen, Bildung und Geschlecht eine Rolle spielen. Welche Funktion fällt dabei den Bibliotheken zu? Können diese Garanten für die Chancengleichheit bei digitalem Zugang zu Wissen und Kommunikation sein und zugleich angesichts der wachsenden Unübersichtlichkeit von elektronischer Information die Rolle verlässlicher Navigatorinnen übernehmen?

Lernort Bibliothek

Lernort Bibliothek, Mai 2006

Ein Tagungsbericht (PDF 564KB) von Heimo Gruber ist nun online verfügbar

Bibliotheken sind Bildungseinrichtungen. Die Vermittlung und Förderung der für das lebenslange Lernen wesentlichen Basisqualifikationen Informations– und Medienkompetenz muß zu einer zentralen Aufgabe der Bibliotheken werden, damit sie sich in Zusammenarbeit mit andereren Bildungsinstitutionen zu Lern– und Lehrzentren weiterentwickeln können.

Bücher Frauen Bibliotheken

Bücher Frauen Bibliotheken, 2006

Materialen dazu sind nun online verfügbar:

Die Mehrheit der BibliothekarInnen sind Frauen. Frauen bilden auch die Mehrzahl der BenutzerInnen von Bibliotheken. Daher standen sie im Mittelpunkt unseres Herbstseminars.

Themen:

  • die Komponente Frau im Berufsalltag
  • Bibliothekarinnen auf der Flucht
  • Bibliothekarin als Hauptberuf, Nebenberuf, Ehrenamt
  • Bibliothekarinnen in anderen Ländern
  • Darstellung von Bibliothekarinnen in Literatur und Film