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Viele Unterlagen zu KRIBIBI gibt es bei der/dem jeweiligen Vorsitzenden. Das Archiv des Arbeitskreises und jetzt Vereins kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI) befindet sich im Österreichischen Volkshochschularchiv  und kann dort nach Terminvereinbarung eingesehen werden.

Sind wir nicht alle ein bisschen SpongeBob? Prekäre Arbeitsverhältnisse — nicht nur — in Bibliotheken Status quo — Kritik — Perspektiven

KRIBIBI Herbsttagung vom 12.-14. November 2010

Materialen dazu sind nun online verfügbar:

Die in den letzten Jahren in vielen Bereichen gängig gewordene neoliberale Praxis, von unbefristeter Vollzeitbeschäftigung immer mehr abzugehen, macht auch vor den Bibliotheken nicht halt. Auch in unserem Bereich werden Teilzeitjobs, „freie Dienstverträge“, befristete und wenig abgesicherte Projekte zunehmend zum Normalfall.

Während ehrenamtliche Tätigkeiten — trotz aller damit verbundenen Probleme — prinzipiell freiwillig und in der Freizeit geleistet werden, handelt es sich hier um Erwerbsarbeit, die den Anspruch, ein „Einkommen zum Auskommen“ einzubringen, immer weniger erfüllt.

Das KRIBIBI-Herbstseminar wird sich mit Fragen der politischen, ökonomischen und sozialen Ursachen und Auswirkungen prekärer Arbeit beschäftigen sowie Strategien des Umgangs damit und mögliche Gegenentwürfe diskutieren. Besondere Schwerpunkte werden arbeits– und sozialrechtliche Aspekte, politische bzw. gewerkschaftliche (Selbst-)Organisierung sowie die Auswirkungen speziell im Bibliotheksbereich, auch anhand einer kritischen Reflexion der eigenen Situation, sein. Als ein möglicher Lösungsansatz soll das Konzept eines „Bedingungslosen Grundeinkommens“ thematisiert werden.